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Billy wurde am 13. Januar 1982 in Schottland geboren.
Seine Züchterin Bryony Harcourt-Brown (inzwischen Trafford) war schon damals eine sehr bekannte und erfolgreiche Bearded Collie Züchterin. Die ersten vier Jahre seines Lebens verliefen ziemlich
turbulent. Er mußte ohne sein Verschulden dreimal die Familien und den Wohnort wechseln, bevor er dann endlich im Herbst 1986 den Weg zu uns fand. Zum Glück fühlte er sich auf Anhieb bei uns wohl und
verstand sich mit dem damals noch kleinen Rudel bestens.
Er war ein besonders lieber Rüde mit recht unterschiedlichen “Gesichtern”. Alle die ihn nur auf Ausstellungen erlebten dachten, daß er ein
ausgesprochen ruhiger, ausgeglichener und vielleicht etwas phlegmatischer Typ sei. Die, die ihn zuhause oder im Freien erlebten wußten es besser. Er genoß es wie ein Wilder zu Toben und noch mehr zu Bellen. Am
liebsten aber war er einfach nur “schön”. Für Matsch, Dreck oder Pfützen konnte er sich nie richtig begeistern und ging dem lieber aus dem Weg.
Wie fast überall im Leben, so auch bei unserem Billy,
gab es die berühmte Ausnahme von der Regel und das war für ihn der Strand! Dort vergaß sogar er sein vornehmes Getue. Allen anderen voran benahm er sich wie ein total ausgeflippter Halbstarker, und tobte
durch das Wasser, um sich anschließend im Sand zu wälzen. Hinterher sah er jedesmal aus wie ein frisch panierter Seehund, und roch auch genauso. Meistens dauerte es Tage, bis man ihn endlich wieder “entsandet” hatte.
Sein (normalerweise) feines und elegantes Aussehen sowie sein charmantes Wesen beeindruckte auch etliche Beardiedamen. Seinen hübschen Bräuten
gegenüber benahm er sich stets liebevoll und zärtlich - eben so, wie es sich für einen vollendeten Gentleman geziemt. Daher wurde er sehr schnell stolzer Vater von zahlreichen und wunderschönen Beardie-Welpen.
(Dummerweise hat unser Frauchen sein Deckbuch zur Zeit verlegt, sobald sie es aber wiedergefunden hat, reichen wir die genauen Daten an dieser Stelle nach.)
Unglücklicherweise verließ uns Billy viel zu früh. Er
bekam einen bösartigen Tumor im Kiefer- und Rachenbereich durch den er kaum noch Nahrung aufnehmen konnte, und der ihn auch sonst stark belastete. Der Versuch den Tumor zu entfernen brachte nur kurzfristig eine Besserung.
Nach seinem Weggehen hinterließ er bei uns eine riesige und schmerzliche Lücke. In Gedanken ist er aber immer noch bei uns als der “feine Herr” der er so gerne war.
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