Wilhelm
Noble like Wilhelm von der Hummelwiese
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flotte Jungs

Noble like Wilhelm von der Hummelwiese

Deutscher Jugendchampion Club

Wurftag: 26.03.2010

Farbe: braun-weiß

Zuchtbuch-Nr: BEC 23060

Körklasse:1

HD-frei  und frei von erblichen Augenerkrankungen

Ahnentafel
Mein 1. Geburtstag

Mein Rufname ist Wilhelm und momentan bin ich hier das jüngste Mitglied der Hummelwiesenfamilie.

Im Aussehen und Wesen kann man mich eigentlich am besten als eine gelungene Mischung zwischen meinem Papa Rudolph und meinem Halbbruder Heinrich beschreiben. Natürlich bin ich zum jetzigen Zeitpunkt noch lange nicht fertig in meiner Entwicklung, aber trotzdem kann ich mich wirklich sehen lassen.

Bereits jetzt bin ich ein stattlicher, kräftiger Rüde mit sehr harmonischen Proportionen, korrekten Winkelungen, einem beardietypischen und maskulinen Kopf und Ausdruck, und natürlich habe ich genau wie die anderen Jungs ein super Gangwerk und ein absolut pflegeleichtes Haarkleid.

Im Wesen bin ich ein richtiger Lausbub: völlig unbekümmert, fröhlich, gelegentlich noch etwas respektlos (logisch in dem Alter!!!), aber auf der anderen Seite auch wieder sehr lieb, gehorsam und vor allen Dingen ein Schmuse- und Kuschelbär wie kaum ein anderer.

Was mir besonders gut gefällt ist, daß meine Art und mein Aussehen anscheinend nicht nur bei einigen netten Beardiedamen sehr gut ankommt, sondern zum Glück auch bei ihren Zweibeinern, was mir erfreulicherweise bereits ein paar Deckanfragen eingebracht hat. Bisher bin ich glücklicher und stolzer Vater von 44 bildschönen Welpen in folgender Farbverteilung:

 11 schwarz-weiße Rüden

 5 schwarz-weiße Hündinnen

 7 braun-weiße Rüden

 6 braun-weiße Hündinnen

 1 blau-weißer Rüde

 2 blau-weiße Hündin

 7 fawn-weiße Rüden

 5 fawn-weiße Hündinnen

Im Grunde dürfte sich niemand mehr wundern, daß es auch zu meiner Entstehung eine besondere Geschichte gibt! ;o)

Wer kann diesem Schmelzblick widerstehen?

Da sich die Welpen aus den ersten beiden Würfe von Hazel und Theo so großartig entwickelt hatten,
sollte das so gut eingespielte Team auch dieses Mal wieder für Nachwuchs sorgen.
Also machten sich die zwei Hübschen zum entsprechenden Zeitpunkt fröhlich an die “Arbeit”. *g*

Soweit so gut! 

Aber irgendwie war Rudolph wohl der Meinung in dieser Sache auf das Hinterhältigste übergangen worden zu sein
 . . . und das ging ja nun gar nicht!
Mit so einem tollen Lover wie ihm durfte man so etwas einfach nicht machen!
Also hieß es für ihn: “selbst ist der Mann”, oder “ein Mann muß tun was ein Mann eben tun muß”.
Clever wie er nun mal ist, nutzte er eine klitzekleine Unachtsamkeit unserer Zweibeiner und schlich sich heimlich, still und leise zu Hazel.
Diese wiederum hatte überhaupt nichts gegen ein kleines zusätzliches Schäferstündchen einzuwenden,
ganz im Gegenteil, sie war hoch entzückt und sehr erfreut über die zusätzlichen, liebevollen Aufmerksamkeiten ihres zweiten Bräutigams.

Das Hochzeitsfoto unserer Eltern. Zu dem Zeitpunkt wußte noch keiner, wer von den beiden Herren Vater von uns sein würde.

Ganz anders sahen das allerdings unsere Zweibeiner!
Sie entdeckten dieses heimliche Tête-à-tête zwar sehr schnell,
ändern konnten sie an der Situation aber leider nichts mehr, denn dafür war es bereits zu spät.
Das Malheur war passiert: eine heiße Dame und zwei stramme Jungs, was würde bloß dabei herauskommen???

Meine Geschwister und ich

Nun, herausgekommen sind 7 traumhaft schöne Welpen: 6 prachtvolle Jungs und 1 bezauberndes Mädel, alle in braun-weiß!
Aber nun stellte sich die Frage: welcher Rüde ist Vater von welchem Welpen????
Um das sicher klären zu können, mußten von allen Beteiligten (also von Mama, beiden infrage kommenden Vätern und jedem einzelnen Welpen)
Gentests durchgeführt werden.
Erst danach stand fest, Rudolph war der Sieger!
Er alleine ist der Vater von uns allen!
Damit hatte nun wirklich keiner gerechnet, zumal Theo nur ein paar Minuten vor Rudolph sein Stelldichein mit Hazel hatte!
Die einzige Erklärung die unseren Zweibeinern dazu in den Sinn kam war,
daß sich die Spermien den unterschiedlichen Verhaltensweisen ihrer Produzenten angepaßt verhielten:
Theo ruhig, besonnen, abwägend und eher auf Sicherheit bedacht. . . 
Rudolph nach dem “Hauruckunddurch-Prinzip”: spontan, schnell, kraftvoll und gerne auch mal mit dem Kopf durch die Wand.
Kein Wunder also, daß Rudolph aus diesem Wettlauf als Sieger hervorging! ;o)
Soviel zu der Entstehungsgeschichte von mir und meinen Geschwistern.

. . . ein kleiner gerade mal 10 Tage alter Dickschädel!

Das alleine erklärt aber natürlich noch nicht warum ich hier auf der Hummelwiese bleiben durfte. Der entscheidende Punkt war eigentlich der, daß unser Frauchen wieder einmal genau in dem Moment als ich mir meinen Weg durch den Geburtskanal nach draußen bahnte, so ein heftiges “Gänsehautgefühl” bekam, welches sich auch schon bei Rocky, Danny und natürlich Rudolph eingestellt hatte, was wiederum zur Folge hatte, daß der Auslöser dieser Reaktion hier eine neues und bleibendes Familienmitglied wurde.
Da zu dem Zeitpunkt unserer Geburt noch nicht klar war, wer das Vergnügen der Vaterschaft hatte, versuchten sich unsere Zweibeiner gegen das immer stärker werdende Gefühl mich behalten zu wollen mit aller Macht zu wehren. Da noch die Möglichkeit bestand, daß Theo mein Erzeuger sein konnte und ich damit ein Vollbruder zu unserem Heinrich gewesen wäre. Noch dazu war zwar ursprünglich ein weiterer Rüde geplant, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt und von einer ganz anderen Verpaarung. Aber schon während der endlos langen Wartezeit auf die Auswertung der Vaterschaftstests hatte ich mich so sehr in die Herzen der hiesigen Zweibeiner geschlichen, daß es wahrscheinlich völlig egal gewesen wäre wer mein Vater ist. Trotzdem brach hier großer Jubel aus, als zu guter Letzt feststand, daß ich doch ein Sohn von Rudolph bin! Damit war dann endgültig geklärt, daß ich bleiben durfte.

. . . typisch ich!!! ;o)

Besonders auffällig war gleich von Anfang an meine große Ähnlichkeit mit Papa Rudolph.
Schon beim Vergleich unserer Welpenbilder hätte man denken können, ich sei geklont . . .
die Kopf- und Körperproportionen sowie die Farbe und Zeichnung des Fells waren damals bereits mehr als nur ähnlich.

2 Monate alt . . .

Auf alle Fälle war ich zu jeder Zeit ein richtig süßer Fratz . . . behauptet jedenfalls mein Frauchen!

. . . und ein richtiger Plüschbär.
Wie war das noch mit einer gleichmäßigen Rasenberieselung???
Papa und ich in der Abendsonne (Oktober 2010)

Wesensmäßig bin ich mindestens ebenso schlitzohrig wie mein Papa aber auch genauso lieb und charmant wie er . . .

Jetzt beginnt bald meine Ausstellungskarriere, deshalb wird das 'Steh' geübt.

. . . was mir im zarten Alter von 6 Monaten bereits meinen ersten Heiratsantrag eingebrachte! Kein Wunder bei dem Aussehen, oder!?!

. . . ich liebe den Schnee!!!!!!!!!!!!!!!

Frauchen hat es manchmal wirklich nicht leicht mit mir, denn wenn sie der Meinung ist mich mal wieder erziehen zu müssen, mache ich einfach einen auf Clown.
Sie versucht dann zwar immer ganz wichtig und ernst zu erscheinen, aber natürlich merke ich genau wie es sie innerlich fast zerreißt vor unterdrücktem Lachen . . . und schon habe ich erneut gewonnen! *ganzbreitgrins*

Volle Action!!!!!!

Wie eigentlich alle Beardies, liebe ich es mich richtig schnell zu bewegen.
Gemeinsam mit den anderen aus dem Rudel über die Felder und Wiesen zu toben (oder fast schon zu fliegen) ist einfach nur herrlich!

. . . und die Frisur sitzt . . . ähem . . . fliegt!
. . . gut getarnt, und . . .

Aber auch ein Bad im frischen noch duftenden Heu kann tierischen Spaß machen, und . . .

. . . vom Winde verweht!

. . . der hier bei uns im Norden fast immer vorhandene Wind, richtet anschließend die zerwühlte Frisur in Nullkommanichts!

Unverkennbar: Sohn (li) und Vater (re)!

Inzwischen bin ich meinem Papa Rudolph schon etwas über den Kopf gewachsen,
leider aber nur in Bezug auf die Körpergröße! ;o)

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