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Welpenstube

Ab und zu (ca. 2 x im Jahr) bereichern ein paar kleine, plüschige Wuschelbärchen das Leben hier bei uns auf der Hummelwiese. Natürlich ist dies immer eine ganz besondere Zeit und wir alle genießen sie sehr. Damit auch andere an unserer Freude teilhaben können, begleiten wir die Kleinen während ihrer ersten Lebenswochen bei uns mit einem Welpentagebuch.

Eine Handvoll 'Kiss me Kate'
Ein Plüschbär . . . inzwischen etwas mehr als eine Handvoll!

Hierin berichten wir über ihre rasante Entwicklung vom Tage ihrer Geburt bis zum Umzug in ihr neues Zuhause, oder anders ausgedrückt: von einer Handvoll feuchtwarmen Hilflosigkeit bis hin zu einem Armvoll purer Energie und Lebensfreude.

Bevor es aber soweit ist, wollen wir noch schnell etwas über die Zeit vor der Geburt berichten:
Wir “Hummelwiesen-Muttis” haben im Laufe unseres Zuchteinsatzes (zwischen vollendetem 2. bis 8. Lebensjahr) nicht mehr als 3 bis maximal 4 Würfe. So haben wir mehr als genug Zeit uns von unseren jeweiligen Welpen zu erholen und können wie alle anderen auch frei und “unbeschwert *g* unser Leben genießen.

Lotte nicht gerade 'unbeschwert' mit einem Bauch voll Welpen
So lieb spielen alle unsere Mamas mit den Kleinen

Abgesehen davon sind wir Mädels aber allesamt ganz hervorragende, geduldige und liebevolle Mütter. Unsere Zweibeiner sind sehr glücklich darüber, daß noch sehr viele unserer natürlichen Instinkte voll ausgeprägt sind (auch wenn manches davon für sie nicht gerade sehr appetitlich erscheint, wie z. B. das Auswürgen unseres vorverdauten Futters, wenn wir die Welpen von Muttermilch langsam auf feste Nahrung umstellen. Es beweist nur einmal mehr, daß wir eben doch noch richtige Naturhunde sind . . . und das, obwohl wir die Babys in einem richtigen Menschen-Bett bekommen dürfen!

Paula war eine der ersten, die ihre Babys auf dem Bett bekommen durfte.

Normalerweise sollten wir “armen” Hundemütter unsere Babys ja eigentlich in einer Wurfkiste bekommen (und früher war das bei uns auch so), aber dann hatten wir eines Tages Glück im Unglück, denn gerade als wir mal wieder auf Welpen warteten, zog sich unser Frauchen einen Bänderriß am Fußgelenk zu. Sie war dadurch in ihrer Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt und ihre Tätigkeit als Geburtshelferin (in der für Menschen doch recht engen und unbequemen Wurfkiste) somit stark gefährdet.
Nun war also die große Frage: wie kann man es schaffen ein Wurflager so herzurichten, daß es für unsere “behinderte Hebamme” leicht zu erreichen ist und gleichzeitig auch noch für die werdende Mutter alle wichtigen Voraussetzungen für eine vernünftige Geburt bietet?
Die Lösung war so einfach wie genial: ein ganz normales Bett mußte her!
Zum Glück hatten wir noch eins auf dem Boden stehen. Es wurde heruntergeholt, in der Küche aufgebaut, die Matratzen und Rückenpolster mit Plastikfolien eingepackt, darauf kamen noch jede Menge Handtücher und Laken, und fertig war das “Wochenbett”.

Anna wartet . . . und wartet . . . und wartet . . .

Diese damalige Notlösung hat sich in jeder Hinsicht bestens bewährt und uns so gut gefallen, daß wir sie auch bei allen folgenden Würfen beibehalten haben. Man stelle sich das doch bloß mal richtig vor, wie toll es für uns Hundemütter ist, in einem weichen, bequemen, frischen, kuscheligen und großen Bett die Babys bekommen zu dürfen !!!

Hazel mit ihrem H-Wurf bereits schon wieder in der Wurfkiste

Leider steht uns das gute Stück aber nur während des Werfens zur Verfügung. Kaum ist der Nachwuchs da, wird es auch schon wieder abgebaut und statt dessen bekommen wir dann eine ganz normale Wurfkiste.

Bis zu diesem Augenblick sind übrigens alle anderen Familienmitglieder die nicht unmittelbar am Geschehen beteiligt sind aus unserer Wohnküche (die auch gleichzeitig unser Wurfzimmer ist) verbannt, damit wir jeweiligen Mütter uns in Ruhe auf die Geburt unserer Babys konzentrieren können. Wenn aber der “Umzug” in die Wurfkiste stattgefunden hat, werden alle Türen wieder geöffnet und der Rest der Familie darf sich unseren neuen Familienzuwachs (aus sicherer Entfernung und nur über den Rand der Kiste) anschauen.

Rudolph und Theo möchten auch endlich die Babys sehen !

Soviel soll erst einmal als kleine Einführung reichen. Vielleicht haben wir euch ja nun neugierig auf mehr gemacht? Falls ja, schaut doch einfach mal in die Tagebücher unserer Würfe. Wir werden versuchen euch möglichst oft an all dem teilhaben zu lassen, was unsere kleinen Racker bis zu ihrer “Adoption” alles anstellen und erleben und wünschen euch viel Spaß dabei!

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