Rudolph
Charming Rudolph von der Hummelwiese
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flotte Jungs

Charming Rudolph von der Hummelwiese

Wurftag: 29.10.2005

Farbe: braun-weiß

Zuchtbuch-Nr: BEC 20100

Körklasse:1

HD-frei,  ED-frei,  OCD-frei,  Patellaluxation-frei  und frei von erblichen Augenerkrankungen

Ahnentafel
Rudolph im Sommer 2008
Rudolph rennt 1
Rudolph rennt 2
Rudolph rennt 3

Wie man oben schon lesen konnte lautet mein Rufname Rudolph.

 Diejenigen die mich bereits kennen, behaupten ich sei ein richtiger Clown, denn ich bemühe mich eigentlich immer nach Kräften mein ganzes Umfeld mit meiner guten Laune anzustecken.

Außer meinem fröhlichen Temperament habe ich aber natürlich auch noch viele andere gute Eigenschaften, z.B.:
ich nehme nichts und niemandem etwas übel,
ich bin selbstbewußt und unerschrocken,
sehr ausgeglichen und verträglich,
allem Neuen gegenüber aufgeschlossen und interessiert,
verspielt und ein großer Schmuser.

Zu all dem kommen dann auch noch meine äußerlichen Vorzüge:
ich bin insgesamt ein sehr harmonisch aufgebauter, maskuliner Rüde mit wunderschönem und ausdrucksstarkem Kopf,
sehr guten Winkelungen und
einem fließenden, raumgreifenden Gangwerk.
Mein Fell ist absolut pflegeleicht
und von einem herrlichen, dunklen Braun.

In wieweit ich dies an meine Nachkommen vererbe, wird sich in Kürze bei meinem Nachwuchs zeigen, denn inzwischen wurde ich schon 4 x stolzer Papa von 30 wunderschönen Babys in folgenden Farben:

 2 schwarz-weiße Rüden

 4 schwarz-weiße Hündinnen

 7 braun-weiße Rüden

 5 braun-weiße Hündinnen

 5 blau-weiße Rüden

 1 blau-weiße Hündin

 4 fawn-weißer Rüde

 2 fawn-weiße Hündin

Rudolph rennt 4
Rudolph rennt 7
Rudolph rennt 6
Rudolph rennt 5

Falls sich jetzt jemand wundert warum es so lange gedauert hat, bis ich endlich meine eigene Seite auf der Homepage bekommen habe, dann lag es ausschließlich daran, daß meine Zweibeiner mich erst einmal für sich ganz alleine haben wollten, denn . . . . . . . . . ich bin ihr absoluter Wunschhund!

Um dies richtig verstehen zu können, muß man 25 Jahre zurückgehen, nämlich ganz an den Anfang unserer Zucht.
Der Papa unseres allerersten Wurfes war ein wunderschöner dunkelbrauner Rüde, der weltberühmte Multichampion “Davealex Willy Wumpkins”! Er verkörperte all das, was sich meine Leute schon damals von einem Beardierüden wünschten.

Nur kurze Zeit später hatten sie das Glück selber so einen Rüden zu bekommen, nämlich unseren Rocky (Orora’s Truant).
Er war von Anfang an der Traumhund und wurde von allen vergöttert wie das berühmte “goldene Kalb”. Um diesen Typ für uns und die Zucht zu erhalten bzw. noch mehr zu festigen, machten unsere Zweibeiner - als einmalige Ausnahme - eine Halbgeschwisterpaarung.
 Zum Glück, haben sich alle ihre Hoffnungen und Wünsche erfüllt, denn das Ergebnis dieser Verbindung waren 6 wunderschöne und knuffige Welpen, 4 Mädchen und 2 Jungs und einer davon war unser Danny. Er war von Anfang an praktisch das Ebenbild seines beidseitigen Großvaters Rocky.

Uropa Rocky knapp 3 Jahre alt

Mein Urgroßvater: Rocky

Danny im Dezember 2003

Papa Danny im Alter von 10 Jahren

Als Danny dann so langsam in die Jahre kam (nämlich kurz vor seinem 10. Geburtstag), wurde es Zeit wieder für einen Nachfolger zu sorgen. Doch der erste Versuch mit seiner Frau Emma Jean (die als einzige unserer Hündinnen nicht bei uns lebt, sondern bei Frauchens Freundin Gaby) brachte leider nur 4 Mädchen und keinen einzigen Rüden.
Also hieß es Geduld bewahren und fest auf den nächsten Anlauf hoffen, der dann zwei Jahre später stattfand. Danny hatte inzwischen bereits seinen 12. Geburtstag gefeiert! Jetzt mußte es auf alle Fälle klappen, denn die Wahrscheinlichkeit noch einmal so lange warten zu können und um dann einen weiteren Versuch zu starten war nicht wirklich vielversprechend.

Danny

. . . und Danny noch einmal etwas jünger

 Am 29.10.2005 war es dann endlich soweit: die Babys vom C-Wurf wurden geboren.
Frauchen sagt heute noch, es war spannender als jeder Krimi den sie jemals gesehen hat.
Es kamen nacheinander 6 wunderschöne Welpen in folgender Reihenfolge:
Hündin - blau, Hündin - braun, Hündin - braun, Rüde - schwarz, Rüde - schwarz und Rüde - blau.
Das bedeutete:  Braun? . . . ja!   Rüde? . . . ebenfalls ja!   Aber: brauner Rüde? . . . NEIN !!!

C-Wurf

Das bin ich mit meinen Geschwistern . . . und übrigens: der große Dicke oben links bin ich ! ! !

Rudolph 13 Tage alt

Kleiner Dickschädel Rudolph

Tja, und dann sah es so aus als wäre es das gewesen.
Alle ließen schon die Ohren hängen. Immerhin hatten wir hier einen “großen Bahnhof”, denn außer unseren Zweibeinern und natürlich Emma’s Frauchen Gaby, waren noch zwei weitere liebe Freundinnen von Rosi als Beobachter bei der Geburt dabei. Aber dann, ganz unerwartet, legte unsere Mama Emma doch noch einmal los und nun wurde es erst richtig spannend, denn . . . . . . . . . . plötzlich ging es nicht mehr weiter!
Das Köpfchen war zwar schon zu sehen und an der bereits leichten Nasenpigmentierung konnte man sogar auch schon erkennen, daß es auf alle Fälle ein brauner Welpe ist, aber der Kopf wollte partout nicht durch die Geburtsöffnung!
Es dauerte eine ganze Weile, bis es irgendwann endlich fluppte. Und dann . . . . . . . . . . ging wieder nichts!
Nun saßen plötzlich die Schultern fest!
Die Nerven der Zweibeiner waren zum Zerreißen gespannt. Einerseits natürlich aus der grundsätzlichen Sorge um die Gesundheit des Welpen und der Mama, aber andererseits auch wegen der noch ungeklärten Frage ob dies vielleicht doch noch der so sehr erhoffte braune Rüde sein könnte?!? Nach einer schier unendlich erscheinenden Zeit und mit viel Fingerspitzengefühl von Frauchen rutschten die Schultern endlich durch, und der “Rest” kam dann zum Glück völlig problemlos und schnell hinterher.

 Was danach geschah war eigentlich filmreif, denn hier brach plötzlich der Wahnsinn aus. Ein fünffacher Freudenschrei (den man eigentlich bis München hätte hören müssen) und ein Gehüpfe und Gejubel wie man es sich kaum vorstellen kann! Und das alles nur wegen einem winzigen aber eben so entscheidenden zusätzlichen Körperteil, dem kleinen “Schniedelwutz” den ich unter meinem Bäuchlein hatte. Jetzt dürfte wohl jedem klar sein, das nach so einer Vorgeschichte die Rolle des “goldenen Kalbs” an mich weitergereicht wurde und warum ich von Anfang an hier eine Sonderstellung genießen durfte!

Schniedel-Beweisfoto

Das Beweisfoto mit “Schniedelwutz” ;o)

Rudolph Ostern 2006

Ein kleiner brauner Wuschelbär, nichts besseres kann’s geben! Drum wünschen mir hier alle sehr ein glückliches und langes Leben!

Youngster Rudolph

Eine meiner wichtigsten Aufgaben war . . . und ist es zum Glück immer noch. . . meinen Papa Danny in Bewegung zu halten. Wir sind ein tolles Team und verstehen uns einfach prima. Anfangs hat er sich um meine Erziehung gekümmert, mir einigen Blödsinn beigebracht und immer gut auf mich aufgepaßt. Heute haben wir die Rollen etwas getauscht, denn mit seinen fast 16 Jahren kann unser Danny leider nicht mehr so gut sehen oder hören und deshalb muß ich ihm nun manchmal den richtigen Weg zeigen. Meistens liege ich auch ganz dicht an ihn gekuschelt und schmuse mit ihm, oder ich putze ihm die Augen und Ohren. Auf alle Fälle haben wir uns wirklich sehr, sehr lieb!
Hoffentlich dürfen wir unsere Gemeinsamkeit noch sehr lange genießen!!!

In der Zwischenzeit bin ich natürlich gewachsen und hatte eine richtig schöne, fröhliche und völlig unbeschwerte Kindheit, wie sie besser nicht hätte sein können.

Rudolph im zarten Alter von 3 Monaten
. . . wenn der Vater mit dem Sohne . . .
Vater und Sohn 2006

Alt und jung . . . Vater und Sohn . . . in liebevoller Eintracht

Der Naturbursche . . .

Und jetzt warte ich nur noch darauf, daß unser Theo seinen letzten noch fehlenden Schein für den Deutschen Champion bekommt und ich dann endlich auch in der Offenen Klasse starten kann. Aber ganz ehrlich, ich finde es zwar wirklich sehr lustig auf Ausstellungen, weil ich die wenigen Male die ich bisher mitdurfte, immer ratz fatz einen Fanclub um mich herum versammeln konnte, aber eigentlich ist es viel schöner hier bei uns Zuhause wo man nach Herzenslust mit den anderen über die Wiesen toben und ein richtiger “Naturbursche” sein darf!  ;o)

Leider konnte ich mich bisher noch nicht so richtig auf Ausstellungen präsentieren, da mein Frauchen gerade während meiner Zeit in der “Jugendklasse” ihre Richteranwartschaften für Bearded Collies gemacht hat und dort konnten wir dann natürlich keinen von uns ausstellen. Danach kam die Zeit des Fellwechsels in der ich aussah als hätte man mich gerupft, was teilweise sogar stimmte, denn schließlich war ich hier ja nicht der einzige Junghund zu der Zeit!

. . . genießt die Abendsonne im Hochmoor
Rudolph auf dem Weg ins Grüne

. . . und genau das werde ich jetzt auch tun!

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